Die USA bleiben ein zentraler Pfeiler der globalen Aktienmärkte. Doch um das Potenzial des US-Markts voll auszuschöpfen, braucht es mehr als eine rein passive Investition. Nach unserer Überzeugung kommt es nicht nur darauf an, wieviel  in US-Aktien investiert wird,  sondern auch wie.

„Für Anleger stellt sich daher weniger die Frage, ob sie in US-Aktien investieren sollen, sondern vielmehr, wie
sie dies am besten tun können.“

Dr. Stefan Braun, CFA
Globaler Co-Leiter Systematische Strategien, ODDO BHF AM GmbH

stefan braun
Warum führt an US-Aktien kein Weg vorbei?
Kernkomponente einer strategischen Asset Allocation

US-Aktien machen rund 65 % des MSCI All Country World Index aus und bleiben ein maßgeblicher Renditetreiber in globalen Portfolios. Eine unserer Ansicht nach sinnvolle Faustregel besagt: Mindestens die Hälfte eines globalen Aktienportfolios sollte in US-Aktien investiert sein.

Das aktuelle Kapitalmarktumfeld stellt Anleger zweifellos vor große Herausforderungen: hohe Bewertungen, geopolitische Spannungen, sich verändernde Handelsdynamiken und Anzeichen eines sich abkühlenden Arbeitsmarkts. Doch trotz dieses Gegenwinds zeigt sich die US-Wirtschaft im weltweiten Vergleich beeindruckend widerstands- und anpassungsfähig.

Die USA – Motor globaler Innovation
Wo „Old Economy“ auf „New Economy“ trifft

Die Vereinigten Staaten bleiben die dynamischste und innovationsstärkste Volkswirtschaft der Welt:

  • 26 der 30 weltweit größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung sind amerikanisch
  • Hier finden sich globale Technologieführer, innovative Gesundheitsfirmen, industrielle Champions und Hersteller begehrter Markenprodukte
  • Von den „Glorreichen 7“ bis hin zu aufstrebenden Disruptoren: US-Aktien eröffnen Zugang zu etablierten Marktführern und künftigen Wachstumstreibern

Langfristig haben US-Aktien im Vergleich zu anderen Regionen attraktive Renditen erzielt, z.B.:

  • S&P 500: 14,6 % annualisiert über 10 Jahre
  • Eurostoxx 50: 8,3 % annualisiert über 10 Jahre
  • MSCI Emerging Markets: 7,7 % annualisiert über 10 Jahre

Daten mit Stand vom 31.10.2025

Diese langfristige Führungsposition verdanken die USA nicht nur ihrer Größe, sondern auch ihrer Innovationskraft, Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit.

Warum funktioniert Momentum?

Märkte bewegen sich in Trends. Aktien, die sich zuletzt gut entwickelt haben, steigen häufig weiter – und umgekehrt. Auf dieser Beobachtung basiert der Momentum-Effekt,  einer der beständigsten von der Wissenschaft dokumentierten Faktoren.

Eine Momentum-Strategie verfolgt drei Ziele:

  • Trends an Aktienmärkten zu erkennen
  • eine nachhaltige Outperformance zu erzielen
  • sich dynamisch an wechselnde Marktführer anzupassen

Im Gegensatz zu starren, auf einen Anlagestil setzenden Anlageansätzen bleibt eine Momentum-Anlagestrategie flexibel. Sie passt sich dynamisch an und richtet das Portfolio neu aus, ob auf Growth, Value oder andere Themen, je nachdem, was am Markt jeweils besonders gefragt ist.

Momentum-Ansatz:
Stärke braucht Disziplin
Warum Risikokontrolle entscheidend ist

Der Momentum-Effekt kann zwar sehr wirkungsvoll sein. Doch naive Ansätze stoßen an ihre Grenzen, wenn sich Trends abrupt umkehren oder Portfolios zu stark konzentriert sind, dann besteht das Risiko eines Kapitalverlusts.

Ohne wirksame Kontrollmechanismen können Momentum-Strategien:

  • zu stark auf einzelne Sektoren oder Themen setzen
  • kurzfristige Euphorie mit nachhaltiger Wertentwicklung verwechseln
  • bei plötzlichen Veränderungen der Rahmenbedingungen deutliche Verluste erleiden

Der Schlüssel liegt in disziplinierter Portfoliokonstruktion, Diversifizierung und Risikosteuerung.

Bei ODDO BHF Asset Management verwalten wir Momentum-Strategien seit über 20 Jahren. Unser Smart-Momentum-Ansatz zielt darauf ab, das Aufwärtspotenzial von US-Aktien und das Zusatzertragspotenzial des Momentum-Effekts zu nutzen und zugleich typische mit Momentum-Anlagen verbundene Fallstricke auszuschalten.

Unser Anlageprozess basiert auf zwei Säulen.

Das Ergebnis ist eine diversifizierte, transparente und regelbasierte Strategie, die darauf ausgelegt ist, Verzerrungen durch emotionale Einflüsse zu minimieren und über verschiedene Marktzyklen hinweg eine verlässliche Performance zu gewährleisten.

 

Eine Strategie, mehrere Formate

Erhältlich als Investmentfonds und als aktiver ETF

Konzipiert wurde unsere Smart-Momentum-Strategie von Dr. Stefan Braun und Karsten Seier*, die die Strategie auch heute noch betreuen. Mit ihrem Verständnis für quantitative Finanzanalyse und ihrer jahrzehntelangen Erfahrung über mehrere Marktzyklen hinweg stehen sie für Kontinuität und Expertise.


Anlegern, die eine langfristige Outperformance gegenüber dem S&P 500 anstreben, steht die Strategie über zwei verschiedene Vehikel offen:


Der Momentum-Ansatz investiert an den Aktienmärkten und unterliegt, wie alle Anlagen dieser Art, dem Risiko eines Kapitalverlusts. Die vergangene Wertentwicklung ist kein Hinweis auf künftige Anlageergebnisse, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen können.

*Aktuelles Team. Änderungen vorbehalten